Metropolis Nonformal

Landscape, Infrastructure and Urbanism in the Global South: Ein internationales Symposium des TUM Institute of Advanced Study diskutiert Zukunft ungeplanter Großstadtsiedlungen.

Slum, Bidonville oder Favela - unser Vokabular für informelle Siedlungen betont ihren ausgegrenzten Status, nicht aber ihre beachtliche Dynamik, moralische Legitimität und weltweite Verbreitung. In den letzten hundert Jahren hat der Bau ungeplanter Viertel an den Stadträndern rapide zugenommen.

Etwa ein Drittel der Stadtbevölkerung lebt heutzutage dort, in den kommenden Jahrzehnten wird es die Mehrheit der jungen Stadtbewohner sein. Welche Rolle können Planer und Entwerfer in Städten einnehmen, in denen jeder ein Städtebauer ist? Eine neue Generation von Entwerfern sieht informelle Siedlungen nicht mehr als Störfaktor, sondern als mutige Antwort auf die Unfähigkeit der Regierungen, Wohnraum zu schaffen, mit eigenem urbanen Potenzial.

Beim Symposium "Metropolis Nonformal - Landscape, Infrastructure and Urbanism in the Global South" an der Technischen Universität München diskutieren am 13. und 14. Oktober 2011 renommierte Experten unter anderem aus Deutschland, Brasilien, Kenia und den USA neue Konzepte und Praxisbeispiele im Umgang mit informellen Stadtvierteln.

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