Das moderne Erbe der Olympischen Spiele


Die internationale ICOMOS-Tagung am 7. und 8. November 2019 in München stand unter dem Motto "Das Erbe der Olympischen Spiele der Neuzeit. Historische Sportstätten zwischen Konservierung und Konversion". Die öffentliche Tagung fand im Gästebereich des Olympiastadions statt. Unter dem Patronat des ehemaligen Oberbürgermeisters von München, Dr. Hans-Jochen Vogel, zeigten Expertinnen und Experten aus aller Welt, wie Olympiastätten aus dem 20. Jahrhundert heute weiter genutzt werden können. Ihr Potenzial als UNESCO-Welterbe wurde ebenfalls diskutiert. Die Tagung wurde von ICOMOS Deutschland und der Landeshauptstadt München in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege, der Landesgruppe Bayern der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASL), dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und dem Verein „Aktion Welterbe Olympiapark“, dem auch Oliver Heiss als Gründungsmitglied angehört, veranstaltet. Im Juli 2019 hat der Stadtrat Oberbürgermeister Dieter Reiter beauftragt, die Vorbewerbung des Olympiaparks als UNESCO-Welterbe beim Freistaat Bayern einzureichen, was am 4. Oktober 2019 erfolgte. Beigefügt wurde die sogenannte Vorbewerbung (Tentativ List Submission Format). Bis zur Verleihung des Titels ist es ein langer Weg. Das Bewerbungsverfahren geht von der Kommunal- über die Landes- bis hin zur Bundesebene. Erst im Jahr 2024 öffnet sich die UNESCO-Vorschlagsliste wieder, da vorher andere Bewerbungen aus aller Welt abzuarbeiten sind.

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